Angesichts einer finanziellen Notlage des FC
Gelsenkirchen-Schalke 04 musste der Verein schon bald nach dem
Start der Bundesliga, im Jahr 1965, die Glückaufkampfbahn an
die Stadt Gelsenkirchen verkaufen. Die Stadt Gelsenkirchen trat
an der Stelle des FC Gelsenkirchen-Schalke 04 in den 1950 und
1963 jeweils erneuerten Miet- bzw. Pachtvertrag mit der
Mannesmann AG bzw. den Bergbau-Tochtergesellschaften dieses
Konzerns ein und übernahm die Miete für das Gelände, während der
Fußballklub einen Nutzungsvertrag mit der Stadt Gelsenkirchen
abschloss. Gleichzeitig kaufte die Stadt die dem Fußball-Verein
gehörenden Bauten der Sportanlage und überließ sie dem Verein
ebenfalls zu Nutzung. Das Gelände der Glückaufkampfbahn blieb
noch lange im Besitz der Mannesmannröhren-Werke AG, während
ansonsten die Montankonzerne nach der Gründung der Ruhrkohle AG
1968/69 gerade auch ihren Grundbesitz neu ordneten und z. T.
abgaben. Das Grundstück der "Kampfbahn Glückauf" wurde erst 1980
in städtischen Besitz übernommen. Mit dem Bau des
Emscherschnellweges (Autobahn A 42), der nah an der
Glückaufkampfbahn vorbei geführt wurde, war die Sportanlage an
der Nordwestseite bereits zuvor etwas verkleinert worden, und es
gingen für das Stadion Parkplätze verloren, die mit der
Durchsetzung der Massenmotorisierung eigentlich dringend
gebraucht wurden.
An der Glückaufkampfbahn wurden nach dem Besitzerwechsel
noch einige Veränderungen vorgenommen, die dem Wandel des
Zuschauerverhaltens entsprachen:
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