| Auch war schon
zu Zeiten der Eröffnung der "Kampfbahn Glückauf" geplant, die
ganze westliche Seite des Stadions für die Zuschauer zu
überdachen. So wurde die Glückaufkampfbahn schrittweise weiter
ausgebaut und in den 1930er Jahren modernisiert und der
Fortentwicklung des Massenzuschauersports angepasst. Nun entstand bis 1936
die Haupttribüne mit einem weit ausladenden 110 m langen Dach,
einer Stahlkonstruktion auf schmalen Stützen mit im oberen
Bereich verglasten Tribünenseitenwänden. Auf der neuen Tribüne
fanden sich 2.700 Sitzgelegenheiten. Die rückwärtige
Tribünenwand wurde zweigeschossig errichtet und in
Bruchsteinmauerwerk ausgeführt. Die turmartige Mauerkrone trägt
Konsolsteine. Die stilistischen Eigenarten des Tribünengebäudes
machen die Annahme sehr wahrscheinlich, dass die Planungen für
dieses Bauwerk von der Mannesmann-Bauabteilung unter Leitung des
Industriearchitekten Dr. Hans Väth (1897-1950) durchgeführt
wurden. 1939 wurde auf den Wällen für die Besucher eine
Stehstufenanlage gebaut. In der immer weiter ausgebauten
Sportanlage erlebte der FC Gelsenkirchen-Schalke 04 große
Erfolge: In der Zeit, als die Schalker Fußballer in der
"Kampfbahn Glückauf" zu Hause waren, wurden sie 1934, 1935,
1937, 1939, 1940 und 1942 und 1958 Deutscher Meister, 1937
zugleich Pokalsieger und nochmals 1972 Pokalsieger. |