| 2.2 Bau Die Durchführung der Baumaßnahmen übernahm Heinrich Pieneck,
damals Geschäftsführer der Tiefbaufirma August Jaeger, später
Vorsitzender des Fußballklubs (1940-1945). Weiterhin halfen die
Mitglieder und Freunde des Fußballvereins beim Bau selbst mit
und kauften so genannte Bausteine zum Preis von einer, zwei,
drei, fünf oder zehn Mark zur Finanzierung des neuen
Spielplatzes. Die Baustein-Spenden sollten einige Jahre später
zurückgezahlt werden. Diese Zusage konnte der Fußball-Verein
allerdings nicht einhalten, was die Spender aber klaglos
verschmerzten. Die übrigen Schulden, die der Verein bei der
Errichtung seiner Sportanlage machen musste, wurden von Spiel
zu Spiel mit den Eintrittsgelder abgebaut. Die Stadt
Gelsenkirchen bzw. dann die neue zum 1. April 1928 gebildete
Stadt Gelsenkirchen(-Buer), die aus der Zusammenlegung der
Städte Gelsenkirchen und Buer und des Amtes Horst entstand,
unterstützten ebenfalls das Bau-Projekt des Fußballvereins, auch
mit Krediten. Bei späteren Erweiterungen wurden in Zeiten der
großen Wirtschaftskrise auch so genannte Notstandsarbeiter aus
öffentlichen Beschäftigungsprogrammen eingesetzt. Für die
Unterstützung der Stadt Gelsenkirchen beim Bau des neuen
Stadions bedankte sich der Schalker Fußballverein, indem er den
Stadtnamen in den Vereinsnamen aufnahm. Fortan hieß der Verein
"FC Gelsenkirchen-Schalke 04". |